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Weitere Infos unter:
www.legasthenie-therapie.de

e-mail:
institut [at] legasthenie-therapie-muenchen.de

Diagnose

Hauptziel der Diagnose- und Beratungstätigkeit ist die (Früh-) Erkennung behandlungsbedürftiger Auffälligkeiten in der kognitiven und emotionalen Entwicklung eines Kindes. Hartnäckige Lern- und Leistungsschwächen im Lesen und Schreiben sollten nicht als Verzögerungen toleriert werden, welche sich eventuell mit der Zeit auswachsen. Fälschliche Bagatellisierung von Lernproblemen beim Grundschulkind und verspätete Inanspruchnahme fachlicher Hilfe sind leider noch zu häufig zu beobachten. Rechtzeitige Förderung und Behandlung können für die kognitive Reifung und den Schulerfolg, für das psychische Gleichgewicht und die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes von entscheidender Bedeutung sein.
 
Wir raten zu einer systematischen Untersuchung, wenn
 
auffällige Schwierigkeiten im Erwerb der Schriftsprache

  • schon länger bestehen,

  • in den Anfangsklassen der Grundschule oder bei ungeübten Diktaten sichtbar werden und

  • trotz regelmäßigen Unterrichts und eventuell trotz zusätzlichen häuslichen Übens

  • bereits länger als drei Monate anhalten.

Grundsätzlich führt das Institut eine auf den Einzelfall abgestimmte Untersuchung durch, die nach differential- und förderdiagnostischen Gesichtspunkten zusammengestellt ist:

  1. Elternanamnese
    Vorschulische und schulische Entwicklung: Lern- und Erziehungsprobleme
     

  2. Pädagogische Leistungsdiagnostik
    Ausmaß des Leistungsversagens: Statusanalyse des Schriftspracherwerbs mittels standardisierter Rechtschreibtests, qualitative Fehleranalyse nach eigens dafür entwickelten Diagnoseverfahren.
     

  3. Psychologische Funktionsdiagnostik
    Allgemeine intellektuelle Leistungsfähigkeit, spezifische Wahrnehmungsfähigkeiten; Konzentration und Aufmerksamkeit.
     

  4. Persönlichkeitsdiagnostik
    Leistungsangst, Schulangst, depressive und aggressive Erlebens- und Verhaltenstendenzen.

Kern der Untersuchung ist zum einen die förderdiagnostische Analyse des Umfangs der Leistungsschwäche sowie des persönlichen Profils von schriftsprachlichen Leistungen bzw. Fehlleistungen. Zum anderen werden die Selbstdefinitionen und Bewältigungsstrategien zu erfassen versucht, um psychoreaktive Symptome möglichst früh zu erkennen. Assoziierte oder resultierende Störungen, die als solche für die Eltern oft schwer erkennbar sind, können sein: Aufmerksamkeitsstörungen, (kognitive) Impulsivität, Anstrengungsvermeidung, Angstzustände bis hin zu psychosomatischen Auswirkungen (Schulkopfschmerz, Übelkeit vor Klassenarbeiten etc.), depressive oder aggressive Tendenzen. Daneben können sich Beziehungsprobleme in der Familie oder im sonstigen sozialen Umfeld aus den Lernstörungen entwickelt haben.

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